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Die
Idee mit der Kutsche entstand anfangs nur, weil ich mir dachte, das ist
wunderbar, da hat wenigstens mein Freund auch etwas davon, und wir können zu
zweit mit dem Pferd unterwegs sein. So ein Schwarzwälder bietet sich natürlich
auch an dazu. Dem ganzen eher misstrauisch gegenüber stehend, konnte ich mir
bei Rieke doch vorstellen, dass das klappen könnte. Immerhin war sie nicht nervös
oder schreckhaft und neigte nicht zum Durchgehen. Da
ich selbst keine Ahnung vom Fahren hatte, habe ich bei allen
Anbietern angefragt, deren Adresse ich im Internet oder in Pferdezeitschriften
ausfindig machen konnte, ob sie mein Pferd einfahren und für uns einen Kurs
anbieten könnten. Nachdem ich mit einigen gesprochen hatte, hatte ich
wenigstens das Gefühl, ich könne mir vorstellen, Heute
wüsste ich Ställe in der Nähe, die Pferde einfahren, wobei ich auch hier
Zweifel habe, ob die Leute unbedingt ein Kaltblut und nicht ein Sportpferd
einfahren möchten, aber damals fand ich nur jemanden in der Schwäbischen Alb.
Wir sind hingefahrenund haben uns den Stall und den Pferdemenschen betrachtet und waren zufrieden.
Eine Woche später haben wir Rieke hingefahren. Ich habe sie nach einer Woche
besucht und fand, dass sie
Rieke schmeckt übrigens auch ein Bier! Inzwischen haben wir den Sulky gegen einen Zweiachser eingetauscht. Ein ganz neues Fahrgefühl - und es hat natürlich alles seine Vor- und Nachteile....! Ein Nachteil ist, dass das gute Stück schwerer ist. Damit Rieke sich in unserem bergigen Gelände etwas leichter tut, haben wir ihr ein Marathonkumt gekauft, in das sie sich auch gleich besser reinwirft.
Wieder ist Zeit vergangen, und der Zweiachser, so sehr wir ihn gemocht haben, musste wegen unseres steilen Geländes doch wieder verkauft werden. Wir haben wieder einen tollen Einachser, der auch nicht ganz leicht ist, dafür aber schon toll eine Wanderfahrt in die Pfalz mitgemacht hat und superklein zusammenlegbar ist.
Und in 2011 habe ich Rieke ein englisches Kumt gegönnt, mit dem sie noch besser ziehen kann:
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